SELTEN VERWENDETE WERKZEUGE IN PHOTOSHOP

  1. FOKUSBEREICH

    In Photoshop könnt ihr die Bereiche eines Bildes auswählen, die im Fokus sind. Dafür hat Adobe eine Funktion in Photoshop, die heißt Fokusbereich. Diese Funktion findet ihr unter “Auswahl”>”Fokusbereich”. Um den Fokusbereich auszuwählen, passt ihr den Parameter „In-Fokus-Bereich“ an.

    Wenn ihr den Regler auf 0 verschiebt, wird das gesamte Bild ausgewählt. Wenn ihr den Regler ganz nach rechts verschiebt, bleiben nur die Teile des Bildes ausgewählt, die im klarsten Fokus sind.
    Ihr könnt die Option „Automatisch“ für „In-Fokus-Bereich“ und „Bildrauschenwert“ aktivieren lassen. Photoshop wählt automatisch entsprechende Werte für diese Parameter aus. Selbstverständlich, dass die Auswahl wird nicht ideal sein und muss angepasst werden. Dafür verwendet ihr die Pinsel, um Bereiche manuell zur Auswahl hinzuzufügen () bzw. aus ihr zu entfernen ().
    Wenn der Auswahlbereich Bildrauschen enthält, könnt ihr dies mithilfe des Reglers „Erweitert“ > „Bildrauschenwert“ steuern.
    Wählt ihr bei Bedarf „Kante weichzeichnen“ aus, um die Kanten der Auswahl weichzuzeichnen.
    Wenn ihr die Auswahlkanten verfeinern möchtet, klickt ihr auf „Auswählen und maskieren. Nachdem ihr die Auswahl wie gewünscht angepasst habt, legt ihr fest, ob die verfeinerte Auswahl eine Auswahl oder eine Maske auf der aktuellen Ebene werden oder eine neue Ebene oder bzw. ein neues Dokument erzeugen soll.

  2. KANALBERECHNUNGEN

    Mit der Funktion „Kanalberechnungen“ lassen sich zwei einzelne Kanäle aus einem oder mehreren Bildern angleichen.  Mit dieser Funktion kann man relative gut Ebenenmasken erstellen.
    Um die Funktion zu starten geht ihr auf “Bild”>”Kanalberechnungen”.
    Hier oben wählt ihr für die erste Quelle ein Bild, eine Ebene und einen Kanal. Wenn ihr alle Ebenen im Bild verwenden möchtet, wählt ihr unter „Ebene“ die Option „Zusammengefügt“.

    Das selbe wiederholt ihr für die zweite Quelle.

    Nun wähllt ihr den Mischmodus aus. Der Mischmodus soll ihre Auswahl verfeinern.
    Ihr könnt auch die Deckkraft anpassen um die Stärke des Effekts zu bestimmen
    Unter „Ergebnis“ wählt ihr wie die Auswahl platziert werden soll: in einem neuen Dokument oder in einem neuen Kanal bzw.

  3. IM-BILD-KORREKTURWERKZEUG

    Aktiviert ihr das “Im-Bild Korrekturwerkzeug”.
    Sucht einen Farbton aus, den ihr anpassen möchtet, dann klicken und ziehen.

    Wenn ihr die STRG-Taste gedrückt haltet und auf den Farbton ihrer Wahl klickt und zieht, könnt ihr den Farbton ändern. Um den Auswahlbereich zu verbessern könnt ihr folgendes machen:
    • Zieht ihr eines der weißen Dreiecke, um die Farbabnahme, aber nicht den Bereich zu ändern.
    • Zieht ihr den Abschnitt zwischen dem Dreieck und der vertikalen Leiste, um den Bereich ohne Auswirkungen auf die Abnahme anzupassen.
    • Zieht ihr den mittleren Abschnitt, um den gesamten Regler (Dreiecke und vertikale Striche) zu verschieben und einen anderen Farbbereich auszuwählen.
    • Zieht ihr einen der vertikalen weißen Striche, um den Bereich der Farbkomponente zu ändern. Das Verschieben eines der vertikalen Striche in Richtung eines der Dreiecke vergrößert den Farbbereich und verringert die Abnahme. Das Verschieben eines der vertikalen Striche zur Mitte des Einstellungsreglers (und damit vom Dreieck weg) verkleinert den Farbbereich und erhöht die Abnahme.

  4. RÄNDER ANPASSEN

    Wenn man ein Objekt oder eine Person freistellt, kann passieren, dass die Ränder die Hintergrundfarbe behalten. Das kann man auf verschiedene Art und Weise lösen. Z.B. ihr könnt den Rand entfernen. Dafür gehen wir auf “Ebenen”>”Basis”>”Randentfernen”.
    Mit „Rand entfernen“ wird die Farbe von Randpixeln durch die Farbe von Pixeln ersetzt, die weiter von der Auswahlkante entfernt im Inneren liegen und die Hintergrundfarbe nicht enthalten. In das Feld “Breite” gibt ihr einen Wert ein, um den Bereich anzugeben, in dem nach Ersatzpixeln zu suchen ist. Meistens reichen 1-2 Pixeln.

  5. TIEFEN/LICHTER

    Durch den Befehl Tiefen/Lichter wird nicht einfach nur das Bild aufgehellt bzw. abgedunkelt, vielmehr wird basierend auf den unmittelbar benachbarten Pixeln (lokale Umgebung) in den Tiefen bzw. Lichtern ermittelt, welche Bereiche aufzuhellen bzw. abzudunkeln sind. Die Funktion findet ihr unter “Bild”>”Korrekturen”>”Tiefen/Lichter”. Ich werde empfehlen, bevor ihr diese Funktion anwendet, die Ebene zu duplizieren und in ein Smart Objekt konvertieren.
    Stärke: für Lichter oder Tiefen steuert, wie stark die Korrektur ausfällt, d.h. wie stark die Tiefen aufgehellt und/oder die Lichter abgedunkelt werden.
    Tonbreite: ermöglicht die Festlegung der Breite des Tonbereichs in den Tiefen bzw. Lichtern, der verändert wird. Je kleiner der Wert ist, desto stärker werden die Korrekturen auf die Tiefen bzw. Lichter beschränkt. Bei größeren Werten wird der Tonbereich der Korrekturen mehr in die Mitteltöne verschoben.
    Radius: Anhand der benachbarten Pixel wird festgelegt, ob ein Pixel in den Tiefen oder in den Lichtern liegt. Wenn ihr den Regler nach rechts verschiebt, wird ein größerer Bereich definiert. Die optimale Größe des Bereichs hängt vom jeweiligen Bild ab. Hier muss man ein wenig experimentieren.

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